Geschichte

Mainframes waren in den 60-er Jahren eine extrem teure Ressource. Um Kosten zu sparen wurde eine Möglichkeit geschaffen, diese Investitionen besser Ausnutzen zu können, die Mainframes wurden logisch in getrennte virtuelle Maschinen aufgeteilt. Dies ermöglichte

das gleichzeitige Ausführen mehrerer Anwendungen auf einen zentralen Mainframe. Da in den folgenden Jahren der Trend immer mehr zu verteilten Rechnerumgebungen (Client-Server) mit ihren günstigen x86-Servern und -Desktops ging, wurde der Ansatz der Virtualisierung praktisch nicht weiterverfolgt. Die verwendete Client-Server Architektur auf x86 Basis brachte durch ihr enormes Wachstum aber auch einige neue Problemstellungen mit sich: 

  • Durch das übliche Vorgehen - eine Anwendung pro Server - eine typisch geringe Auslastung von 10% - 15% der Serverhardware 
  • Durch das ständige Wachstum der Umgebungen, steigen auch die Kosten für den Betrieb der physikalischen Infrastruktur
  • Durch den Anstieg der komplexität solcher Umgebungen wird immer mehr und besser ausgebildetes Personal zum Betrieb benötigt, hierdurch steigen die Kosten für das IT-Managenent
  • Die Verwaltung und Pflege von Anwender-Desktops ist sehr wartungsintensiv. Das aufspielen von Patchen und Upgrades, die Verwaltung und Sicherung der Desktops und die Überwachung von Management-, Zugriffs- und Sicherheitsrichlinien sind außerordentlich aufwändig und teuer.

Durch Virtualisierung von x86-Systemen lassen sich viele dieser Problemstellungen lösen. So können verschiedene x86-Systeme zu einer universellen Hardwareinfrastruktur zusammengefasst werden, die Anwendungsumgebungen vollständige Isolation, freie Betriebssystemwahl und Mobilität innerhalb der Struktur bietet.
Durch die Virtualisierung Ihrer IT-Umgebung steigern Sie deren Effizienz, Flexibilität und Verfügbarkeit.